Eine Fotobox läuft auch ohne Programm. Aber es gibt einen Unterschied zwischen „ein paar Gäste machen Fotos" und „vor der Box bildet sich den ganzen Abend eine Schlange". Den Unterschied machen meist Fotoaufgaben. Kurz gesagt: Fertige Sets mit 50 und mehr Aufgaben kosten im Handel rund 10 bis 30 €, selbst gebastelte Requisiten brauchen kaum mehr als Papier, Schere und Holzstäbchen — und die Grundausstattung an Accessoires ist bei uns ohnehin dabei.
Warum Spiele an der Fotobox überhaupt wirken
Die größte Hürde ist nicht die Technik, sondern die Hemmschwelle. Wer allein vor einer Kamera steht, fühlt sich beobachtet. Eine Aufgabe nimmt genau diesen Druck weg — man posiert nicht, man erfüllt einen Auftrag.
Der zweite Effekt ist wichtiger: Aufgaben, die mehrere Personen brauchen, bringen Gäste zusammen, die sich vorher nicht kannten. Auf einer Hochzeit ist das oft der eigentliche Wert — die Fotobox wird zum Treffpunkt zwischen Brautseite und Bräutigamseite.
Was bei uns schon dabei ist
Bevor Sie einkaufen: Eine Grundausstattung an Accessoires liefern wir mit — Schilder, Brillen, Bärte und Hüte am Stiel. Die Variante am Stiel hat einen praktischen Vorteil: Sie ist hygienischer als Aufsetzen und Weitergeben.
Was die Accessoires nicht ersetzen, ist die Aufgabe. Genau dort setzen Spiele an.
Fertig kaufen: Fotoaufgaben-Sets
Der schnellste Weg. Im Handel — etwa bei Amazon, Etsy oder in Hochzeitsshops — gibt es Kartensets mit vorformulierten Fotoaufgaben, meist 50 Aufgaben oder mehr für rund 10 bis 30 €.
Dafür spricht: Sie müssen nichts vorbereiten, die Aufgaben sind erprobt, und die Karten sehen ordentlich aus.
Dagegen spricht: Die Aufgaben sind generisch. „Mache ein Foto mit jemandem, den du nicht kennst" funktioniert überall — aber nichts darin bezieht sich auf Ihre Feier.
Praktischer Tipp zur Verteilung: Legen Sie die Karten entweder sichtbar neben die Box oder verteilen Sie sie auf den Tischen, sodass jeder Gast eine andere Aufgabe bekommt. Das verhindert, dass zwanzig Leute dasselbe Motiv einreichen.
Selbst basteln: mehr Aufwand, mehr Bezug
Für Requisiten brauchen Sie erstaunlich wenig: festeres Druckerpapier, Schere, Holzstäbchen oder Papierstrohhalme und Klebeband. Kostenlose Druckvorlagen für Schilder, Brillen, Schnurrbärte und Hüte gibt es im Netz als PDF im A4-Format — ausdrucken, ausschneiden, aufkleben.
Der eigentliche Gewinn liegt aber bei den Aufgaben, nicht bei den Requisiten. Selbst geschriebene Aufgaben können sich auf Ihre Feier beziehen, und das merkt man sofort: der Spitzname des Bräutigams, der Klassenlehrer, die Abteilung, über die alle lachen. Zwanzig eigene Aufgaben schlagen fünfzig gekaufte.
Ein Mittelweg funktioniert gut: fertiges Set kaufen, fünf bis zehn eigene Karten dazulegen.
Das Gästebuch als Verstärker
Die Kombination, die bei Hochzeiten am zuverlässigsten funktioniert: Der Ausdruck wird direkt ins Gästebuch geklebt, daneben schreibt der Gast einen Satz.
Damit das klappt, brauchen Sie drei Dinge am Tisch: Klebestift, verschiedene Stifte und ein Buch, das groß genug ist — rechnen Sie mit etwa einer Seite pro Gast. Und kalkulieren Sie die Ausdrucke realistisch: Richtwert sind rund 30 Drucke pro Stunde.
Häufige Fragen
Sind Requisiten bei der Miete dabei?
Ja, eine Grundausstattung mit Schildern, Brillen, Bärten und Hüten am Stiel liefern wir mit.
Was kosten fertige Fotoaufgaben-Sets?
Üblich sind rund 10 bis 30 € für Sets mit 50 oder mehr Karten.
Wie viele Aufgaben brauche ich?
Weniger, als man denkt. 20 bis 30 gute Aufgaben reichen für einen Abend — wichtiger ist, dass nicht alle dieselbe ziehen.
Wie viele Fotos kann ich einplanen?
Rund 30 Ausdrucke pro Stunde. Bei vier Stunden also etwa 120. Weitere Antworten in unseren häufigen Fragen.
→ Fotobox mit Accessoires anfragen – Pakete ab 199 €, Requisiten inklusive, keine Kaution.